Positiv denken beim BVB

Genau darum meistert man die Krise.

Vieles im Leben läuft über die Mentalität und einen positiven Geist. Das ist im täglichen Leben genau so, wie im Fußball. Wer selbst aktiv spielt, wird es sicher auch kennen, hat die Mannschaft einmal einen negativen Lauf, ist es um so schwieriger, dort wieder herauszukommen. Viele Bundesligamannschaften können ein Lied davon singen. So derzeit auch die Borussia aus Dortmund. Aus den letzten fünf Bundesligaspielen holte man nur einen Sieg und auch auf europäischer Bühne gab es zuletzt eine Pleite gegen Inter Mailand. Kein Wunder, dass die Medien schon kräftig am Trainerstuhl von Lucien Favre sägen. Da heißt es positiv bleiben! Wir zeigen, warum die vermeintliche Krise des BVB nur eine Momentaufnahme ist.

Der Kader ist stärker, als im Jahr zuvor

Noch in der Sommerpause war sich ganz Fußballdeutschland sicher, dass der BVB den Bayern in diesem Jahr wirklich Paroli bieten kann. Nahezu alle Experten stuften die Transfers der Schwarzgelben als gelungen und wohlüberlegt ein. Tatsächlich wurde der Kader in der Breite verstärkt und mit Mats Hummel holte man auch in der Spitze eine starke Verstärkung für die Innenverteidigung. Da lediglich Christian Pulisic ziehen gelassen werden musste, kann der Kader generell stärker, als in der vergangenen Saison eingestuft werden. Einen Überblick zu allen BVB-Transfers gibt es bei Transfermarkt. Um so ärgerlicher sind die aktuellen Aussetzer bei Standardsitutationen oder andere Unachtsamkeiten, die sich letztlich auch auf die bet365 Wettquoten auswirken. So wird der BVB hier „nur noch“ mit einer Quote von 6,50 auf die Meisterschaft geführt (Stand 31.10.).

Kader BVB

BVB Kader 19/20
Quelle: weltfußball.com

Favre spielt mit einem Plan

Auch wenn die Kritik am Schweizer Trainer immer lauter wird, Watson beschäftigt sich jetzt schon mit potenziellen Nachfolgern, tut der BVB gut daran, weiterhin auf Favre zu setzen. Zwar kann man dem Coach tatsächlich vorwerfen, während des Spiels zu wenig auf Entwicklungen einzugehen, allerdings ist der Schweizer weit weniger stur in seiner Taktik, als es im vorgeworfen wird. Die offensichtlich problematische Raumdeckung bei Standardsituationen hat er beispielsweise modifiziert und auch im Sturm testet er seit der Verletzung von Paco Alcacer verschiedene Alternativen. Dies führt zum nächsten Punkt, warum man beim BVB positiv denken sollte. Wenn der Spanier zurückkehrt, kann Favre wieder auf seinen treffsichersten Stürmer zurückgreifen. Denn auch wenn Brandt, Götze und Co. ihre Sache vorne drin nicht schlecht machen, scheint ein gelernter Stürmer wie Alcacer noch einmal einen ganz besonderen Torriecher zu besitzen.

Große Gegner liegen dem BVB

Zwar gab es in dieser Saison schon so manchen schmerzhaften Punktverlust zu verkraften, doch gegen die „großen“ Gegner konnte der BVB bisher immer überzeugen. Leverkusen wurde aus dem Stadion geschossen, Barcelona an die Wand gespielt und auch Borussia Mönchengladbach wurde im Topspiel besiegt. Da in den kommenden Wochen noch Partien gegen Bayern München sowie die Rückspiele in der UEFA Champions League anstehen, bekommt es der BVB also mit einigen Schwergewichten zu tun. Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft von Lucien Favre in diesen Partien schlagen wird. Der Erfahrung nach tun sich die Schwarzgelben hier immer etwas leichter, als gegen die „kleineren“ Gegner.

Auf jeden Fall heißt es für den BVB und seine Anhänger jetzt positiv denken! Ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt wäre reiner Aktionismus und würde den Druck nur unnötig erhöhen.

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