Negative Gedanken bescheren niemals ein positives Leben!

positiv denken

denk positiv!

Zweifel sind eine weitere Form von Glaubenssätzen, die sich auf das Wünschen sehr negativ auswirken.
Will man erfolgreich wünschen, ist es ganz wichtig, den Zweifeln keine Nahrung zu geben, denn zweifeln ist nichts anderes, als an die Nicht-Erfüllung des eigenen Wunsches zu glauben.

Wer behauptet, nicht daran zu glauben,
glaubt in Wahrheit ebenso:
Er glaubt an das Gegenteil seines Wunsches.

Wir glauben immer irgendetwas. Und sei es nur, dass es nicht funktioniert.
Seltsamerweise sind wir in unserem Zweifel besser und intensiver als in unserem Glauben an das erfolgreiche Wünschen. Mit Zweifeln stehen wir uns aber nur selbst im Weg. Mit dem Zweifel ruft man seine Wünsche, kaum dass sie ausgesandt wurden, wieder zurück.
Oft wird parallel zum Wunsch gesagt oder gedacht: »Das funktioniert ja sowieso nicht.« Aber auch dieser Gedanke ist nichts anderes als ein ausgesprochener Wunsch. Die Erwartungshaltung lautet dann: »Es funktioniert nicht.« Oder: »In meinem Leben funktioniert es nicht.« Und was wird dann geschehen? Dieser ausgesandte Wunsch wird genauso ausgeliefert.

Zweifel ist auch ein ganz klarer Wunsch
Wenn man sich also entscheidet, sich zu beschränken, wird man genau diese Beschränkung erleben.
Auch mit ängstlichen Gedanken bremst man seinen Wunsch. Hinter dem Gedanken: »Was mach ich denn nur, wenn das jetzt nicht klappt«, verbirgt sich im Grunde ebenfalls der Zweifel. Wäre man überzeugt, dass sich der Wunsch erfüllt, bräuchte man die Sorge ja nicht länger. Die Besorgnis zeigt einem nur, dass man eher am Zweifel festhält als an der Erfüllung.
Viele sagen dann: »Ich habe es mir so sehr gewünscht, aber es ist nie eingetreten. Ich habe es ja gleich gewusst.« – Aber was haben sie gleich gewusst? Sie wussten mit Sicherheit, dass das Wünschen bei ihnen nicht funktioniert. Dieses Wissen sandten sie gleichzeitig mit dem Wunsch hinaus und nahmen ihm damit alle Energie.
Der bewusst formulierte Wunsch wird also meist überlagert von unbeabsichtigt gedachten Zweifeln. Wie erfolgreich das Wünschen tatsächlich ist, sehen wir daran, mit welcher Beharrlichkeit der negative Wunsch, also die Verhinderung, in unser Leben tritt.

Wir sind immer erfolgreich.
Meistens mit der Erschaffung unseres Misserfolgs.

Alles positive Denken, alle Mantren dieser Welt helfen nicht, wenn wir tief in unserem Inneren ständig an Mangel und Begrenzungen denken. Denn der Zweifel ist eine tief verwurzelte Einstellung. Er ist ein fest verankerter Glaube, der sich genauso verwirklicht.

Wer nicht an den Erfolg glaubt,
kann keinen Erfolg haben.

DER WEG RAUS
Was macht man nun mit seinen Zweifeln? Mit der kleinen Stimme, die ständig sagt, das steht einem nicht zu, das funktioniert sowieso nicht? Wie schafft man es, nicht auf sie zu hören oder daran zu denken?

Das ist wie mit der Schokolade, an die man nicht denken soll, wenn man abnehmen will. Man versucht dann ganz bewusst »nicht« an Schokolade zu denken und denkt erst recht daran. An etwas nicht zu denken, geht nämlich nicht, weil man durch den Versuch nicht daran zu denken, erst recht daran denken muss.
Vermeiden ist also eine schlechte Strategie, weil man dadurch den Gedanken erst recht erschafft.

Am besten ist es also die Gedanken zuzulassen und nicht zu bewerten. Sie sind da, sie blubbern nach oben, werden kurz betrachtet – es sind ja nur Gedanken, denen wir keine weitere Kraft und Bedeutung schenken – und werden unkommentiert wieder losgelassen und weitergeschickt.
Neue Gedanken kommen, manche aus dem Tagesgeschehen, andere aus unserer Vergangenheit. Es sind nur Gedanken, an ihnen ist nichts Schlimmes. Erst wenn man sich über sie ärgert, beginnen sie einen zu stören. Erst wenn man sie verhindern will, bekommen sie Macht. Denn erst durch die Überzeugung »Ich schaffe es einfach nicht« oder »Dauernd stören meine Gedanken und vernichten alle meine Wünsche«, erschafft man dieses Szenarium.
Zulassen und nicht bewerten ist also der einzige Weg. Gedanken kommen und gehen und stören nicht das erfolgreiche Wünschen. Man vertraut auf seine Wünsche. Störende Gedanken haben keine Kraft, weil man ihnen keine Kraft schenkt.
Wir können noch einen Schritt weitergehen und den Spieß umdrehen:

Warum immer nur das Gute bezweifeln?
Warum nicht mal das Schlechte in Frage stellen?

Wir können doch daran zweifeln, ob die negativen Gedanken wirklich unsere Wahrheit sind. Mit dem Zweifel können wir so auch die ständige Manifestation unserer hinderlichen Glaubenssätze bremsen.

Text von Pierre Franckh

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